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Insgesamt beträgt das jährliche Fördervolumen der KARL-KOLLE-Stiftung mehr als 100.000 Euro. Gefördert werden und wurden Projekte aus den verschiedensten Bereichen im In- und Ausland.
Wissenschaft und Forschung
Kooperationen bzw. Förderverträge bestehen mit der Technischen Universität Dortmund und der Fachhochschule Dortmund, der Universität Witten/Herdecke, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) und der Handelshochschule Leipzig (HHL).
Das Förderprogramm mit der Technischen Universität Dortmund umfasst eine jeweils zweijährige Diplomandenförderung durch die Stiftung.
An der Fachhochschule Dortmund werden junge Studenten unterstützt, außerdem werden die beiden besten Diplomarbeiten mit einem Preisgeld ausgezeichnet.
An der Universität Witten/Herdecke wurden Stipendien für zwei koreanische Studentinnen der Fachrichtung Musiktherapie vergeben. Weiterhin wurde zwei Studenten aus Gambia ein Kooperationsstipendium mit dem DAAD für ein Studium der Zahnmedizin gewährt.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) werden von der KARL-KOLLE-Stiftung begabte, zielstrebige Studierende im Hauptstudium unterstützt, die einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren wollen. Außerdem werden jährlich herausragende Forschungs- und Graduierungsabschlussarbeiten in den Fachbereichen Maschinen- und Energietechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik aus dem Fachgebiet Mechatronik-Automotive mit dem HTWK-Preis Mechatronik der KARL-KOLLE-Stiftung ausgezeichnet.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Handelshochschule Leipzig (HHL) werden begabte, junge Studierende aus Osteuropa, die geringe finanzielle Mitteln zur Verfügung haben, im Hauptstudium gefördert, um an der HHL in Leipzig studieren zu können.
In Indien, Brasilien und Mexiko werden seit einigen Jahren Projekte für technische Einrichtungen an Schulen gefördert. Ziel ist es, Kinder besonders im ländlichen Bereich zu unterstützen und damit die Zukunftschancen der jungen Menschen zu erhöhen. Außerdem helfen wir durch die Zahlung von Gehältern für mehrere Lehrer.
Seit 2006 unterstützt die KARL-KOLLE-Stiftung ferner den Herdecker Dritte-Welt-Kreis Panama e. V.. Ein Schulneubau in dem abgelegenen Ort Alto Tólica in den Kordilleren wurde nach der bereits 1989 verstorbenen Ehefrau "Martha-Kolle-Schule" benannt. Vor allem junge Mädchen erhalten hier eine Chance auf Ausbildung.
Auch in Honduras und Namibia leistet die Stiftung einen Beitrag zur Entwicklungshilfe durch die Förderung von Schulen und die Zahlung von Lehrergehältern.
Die soziale Förderung der KARL-KOLLE-Stiftung umfasst auch Kooperationen mit Caritas, Kolping, der Lebenshilfe und städtischen Einrichtungen. Der Stifter bevorzugte Projekte in seiner Heimatstadt Dortmund. In Westfalen tritt die Stiftung oft in Erscheinung, wenn es darum geht, durch Zuschüsse bei der Beseitigung von Engpässen oder Notlagen in Altenheimen, Begegnungsstätten, in Kindergärten und Schulen zu helfen.
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