Eltern stärken – Austausch ermöglichen
Ein zentraler Baustein ist ein regelmäßiger Elternabend / Gruppentreffen für Angehörige und Betreuende von Menschen mit FASD, das im Abstand von etwa 6–8 Wochen stattfindet. Die Teilnehmenden erhalten dabei fachliche Impulse (z. B. zu „FASD und Schule“, Pubertät, Psychoedukation oder sozialrechtlichen Fragen) sowie Raum für Austausch, Entlastung und bei Bedarf individuelle Beratung.
Die Rückmeldungen der Eltern sind durchweg positiv – besonders wertvoll ist für viele das Gefühl, nicht allein zu sein und gleichzeitig fundierte Fachinformationen zu erhalten.
Öffentlichkeitsarbeit und Qualifizierung
Neben der Gruppenarbeit und dem präventiven Schulprojekt wurden 2025 außerdem fünf pädagogische Einrichtungen geschult. Aus diesem Engagement heraus ist für März 2026 ein weiterer großer Schritt geplant: ein Fachtag mit einer siebenstündigen Schulung für Erzieher*innen evangelischer Kitas.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde gestärkt: Am 09.09.2025 konnte eine große Aufklärungsveranstaltung in der Soester Innenstadt umgesetzt werden.
Fachberatung weiter professionalisieren
Im Team der FASD-Fachberatung gibt es inzwischen zwei ausgebildete FASD-Fachkräfte – eine wichtige Grundlage, um Familien langfristig professionell zu begleiten. Parallel läuft weiterhin eine Einzelfallbegleitung einer Adoptivfamilie über das Kreisjugendamt Soest.
Ausblick
Für 2026 ist geplant, das Gruppenangebot weiter zu öffnen, damit auch Familien teilnehmen können, die bislang keine FASD-spezifische Begleitung erhalten. Durch die Förderung konnte hier bereits eine entscheidende Anschubhilfe geleistet werden.