Mit den von der Karl-Kolle-Stiftung geförderten Fischer Technik-Kästen arbeiteten die Schülerinnen in Teams an der Konstruktion und Verkabelung von Miniaturfahrzeugen. Im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel von kinetischer und elektrischer Energie, insbesondere die Umwandlung durch Generatoren, die anschließend praktisch erprobt wurde.
Ein besonderes Highlight war das Autorennen, bei dem die Teilnehmerinnen mit großem Ehrgeiz und viel Energie ihre Fahrzeuge stetig optimierten. Trotz der anspruchsvollen Inhalte blieben Konzentration, Motivation und Freude durchgehend hoch.
Neben dem fachlichen Lernen stand das Erleben von Selbstwirksamkeit im Fokus: Die Mädchen erfuhren, dass ihnen der Umgang mit Technik liegt und Freude bereitet – auch vor dem Hintergrund, dass gerade Mädchen in technischen Bereichen weiterhin unterrepräsentiert sind. Der Projekttag machte deutlich, wie praxisnahe MINT-Angebote Hemmschwellen abbauen und Interesse an technischen Themen fördern können. Als letzter Teil des Projektes steht der Besuch im Frauenprojektlabor der Fachhochschule Dortmund an.
Die Technik-Kästen verbleiben dauerhaft an der Schule und ermöglichen es, die im Projekt gewonnenen Erfahrungen nachhaltig im Unterricht weiterzuführen.