Girls Empowerment MINT

Projektpartner: COGNOS International gGmbH und das Frauenprojektlabor der FH Dortmund

Das aktuelle MINT-Nachwuchsbarometer 2023 zeigt einen weiterhin sehr großen Förderbedarf besonders bei Mädchen in den MINT-Fächern. So erreichen nur 31% Frauen einen Bachelor- oder Masterabschluss in einem MINT-Fach. In den Ausbildungsberufen ist das Ungleichgewicht noch dramatischer zu sehen: Junge Frauen sind in den MINT-Ausbildungsberufen mit 11% - 12% deutlich in der Unterzahl.

Mädchen fehlt oftmals das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten in den MINT-Fächern und zudem fehlen Rollenvorbilder, also z.B. Lehrerinnen in den MINT-Fächern oder Familienmitglieder, die im MINT-Bereich arbeiten. Daher ist gerade in der Mittelstufe und somit vor der Wahl der Leistungs- oder Profilkurse eine Förderung von Mädchen im MINT-Bereich sehr sinnvoll, denn die Entscheidung für oder gegen eine MINT-Karriere fällt bereits mit der Wahl der Leistungs- oder Profilkurse. Die Bildungsforschung zeigt, dass wer ein MINT-Fach in der Oberstufe wählt, sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für ein MINT-Fach an der Universität oder einen Beruf im MINT-Bereich entscheidet.

Hier setzt das Projekt „Girls Empowerment MINT“ an: Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6-9 können an einem zweitägigen Workshop an ihrer Schule teilnehmen, der von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin der TU Dortmund oder aus dem Frauenprojektlabor der FH Dortmund geleitet wird. Mit extra für die Schulen angeschafften Kästen von FischerTechnik erarbeiten die Schülerinnen unterschiedliche Bereiche aus dem Bereich „Programmierung/ Robotik“ (neu ab 2026) oder „Green Energy“. Abgerundet wird das Programm durch einen Besuch der Schülerinnen im Frauenprojektlabor in Dortmund.

Nachdem das Projekt 2023 an sechs Schulen durchgeführt wurde, sind es im Jahr 2024, 2025 und 2026 sogar jeweils acht Schulen, die wir mit dem Projekt unterstützen konnten. Das Besondere: Die Kästen verbleiben im Nachgang an den jeweiligen Schulen und können im weiteren Unterricht eingesetzt werden.

Teilnehmende Schulen im Jahr 2024:

  • Heinrich-Heine-Realschule, Hagen
  • Ruhrgymnasium, Witten
  • Gesamtschule Scharnhorst
  • Gesamtschule Gänsewinkel, Schwerte
  • Märkisches Gymnasium, Iserlohn
  • Märkisches Gymnasium, Wattenscheid
  • Erich-Kästner-Schule, Bochum
  • Friedrich Harkort-Schule, Herdecke

Teilnehmende Schulen im Jahr 2025:

  • Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Dortmund
  • Europaschule am Friedenspark, Hemer
  • Schiller-Gymnasium, Witten
  • Goethe-Schule, Bochum
  • Heisenberg-Gymnasium, Dortmund
  • Willy-Brandt-Gesamtschule, Marl
  • Haranni-Gymnasium, Herne
  • Willy-Brandt-Gesamtschule, Bergkamen

Teilnehmende Schulen im Jahr 2026:

  • Willy-Brandt-Realschule, Herten
  • Helene-Lange-Gymnasium Dortmund
  • Gesamtschule Gänsewinkel, Schwerte
  • Hardenstein-Gesamtschule, Witten
  • Konrad-Adenauer-Realschule, Hamm
  • Albrecht Dürer Realschule, Dortmund
  • Realschule Grünstraße, Hattingen
  • Ruhrtal-Gymnasium, Schwerte
 

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