TU forscht zu neuen Umformverfahren

Die inkrementelle Blechumformung (IBU) dient der Fertigung dreidimensionaler Hohlformen. Anders als bei herkömmlichen Umformverfahren wird die Zielgeometrie hierbei durch eine Folge von lokalen Umformungen erzeugt. Die Zielgeometrie wird durch die Vorgabe der Werkzeugkinematik bestimmt, so dass unterschiedliche Geometrien erzeugt werden können.

Der hohen Fertigungsflexibilität steht noch der hohe zeitliche Aufwand entgegen, so dass dieses Verfahren besonders für Prototypen und Kleinstserien eingesetzt wird. Um die Fertigungszeit zu reduzieren und somit das Verfahren für größere Fertigungen wirtschaftlich zu gestalten, wurde ein modulares Konzept erarbeitet, bei welchem mehrere Stichel simultan eingesetzt werden. Die theoretische Fertigungszeit konnte so bei einer Vielzahl zufällig erstellter Geometrien deutlich reduziert und der Zeitbedarf im Mittel auf 1/3 im Vergleich zu einem Stichel gesenkt werden kann. 
In einem nächsten Schritt sollen nun grundlegende experimentelle Validierungsuntersuchungen durchgeführt und weitere Optimierungspotenziale identifiziert werden.
Zur Realisierung dieses Forschungsprojektes stellte die KARL-KOLLE-Stiftung im Jahr 2019/20 finanzielle Mittel zur Verfügung. 

(Bild: IUL der TU Dortmund)

 

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